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65.900 m² werden mit Prozessabwärme beheizt

Seit 1980 nutzt the nature network® am Standort Vestenbergsgreuth die bei der Extraktion entstehende Abwärme, um seine Büros und Produktionshallen zu beheizen. Zuletzt wurde ein neu errichtetes Gebäude im Herbst 2008 an das firmeninterne Fernwärmenetz angeschlossen. Die CO2-neutrale Beheizung ist nur eines von vielen Projekten, mit denen the nature network® seine ganzheitliche, nachhaltige Unternehmensphilosophie zielgerichtet umsetzt.

„Vor fast 30 Jahren haben wir den ersten Wärmetauscher in Vestenbergsgreuth installiert“, erinnert sich Franz Ehrhardt, Leiter Technik am Standort Vestenbergsgreuth. Mittlerweile spart the nature network® mit der Nutzung von Prozessabwärme jährlich 475.000 Liter Heizöl ein. „Dadurch erreichen wir bei den aktuellen Heizölpreisen eine Kostenreduktion von inzwischen 285.000 Euro pro Jahr. Außerdem wird der CO2-Ausstoß jährlich um fast 1.400 Tonnen vermindert“, ergänzt Ehrhardt. „Die Nutzung von Prozessabwärme ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich nachhaltiges Handeln auch kostenmäßig auszahlen kann.“ Drei Wärmetauscher hat the nature network® inzwischen installiert, um die 65.900 m² große Fläche an Büros, Lagern und Produktionshallen in Vestenbergsgreuth zu beheizen.

Wie funktioniert ein Wärmetauscher?„Das Prinzip der Nutzung von Prozessabwärme ist eigentlich ganz einfach“, erklärt Franz Ehrhardt. „Die Abwärme, die bei der Extraktion unserer Tees und Kräuter entsteht, führen wir nicht einfach über unsere Kühltürme ab. Stattdessen nutzen wir die Abwärme, um unsere Büros und Produktionsgebäude zu beheizen sowie Warmwasser aufzubereiten. Dies funktioniert folgendermaßen: Bei Plantextrakt wird bei der Eindampfung der Extrakte in mehrstufigen Verdampferanlagen die dabei entstehende Abwärme über so genannte Wärmetauscher an unsere internen Fernwärmenetze übertragen. Hierbei wird ein Temperaturniveau von über 60 °C erreicht.

„Natürlich nutzen wir mehrere Wasserkreisläufe“, so der Leiter Technik. „Produkt- und Heizkreisläufe sind strikt getrennt, sodass eine Vermischung ausgeschlossen ist.“ Über Fußbodenheizung, Lüftungsanlagen, Heizkörper oder in den Produktionshallen über Gebläse werden die Gebäude beheizt. „Da die Extraktionsanlagen im Drei-Schicht-Betrieb sehr häufig auch am Wochenende laufen, benötigen wir nahezu keine Primärenergie für unsere Heizzwecke sowie Warmwasseraufbereitung“, so Ehrhardt.

Holistic Corporate Responsibility wird gelebt

Die Nutzung von Prozessabwärme ist nur eines von sehr vielen Projekten, mit denen the nature network® sich aktiv für seine Umwelt und die Menschen einsetzt. Die Unternehmensgruppe verfolgt dabei stets einen ganzheitlichen Ansatz: Holistic Corporate Responsibility bedeutet im the nature network® deswegen beispielsweise auch, dass das Netzwerk bei der Rohstoffbeschaffung vermehrt auf den kontrolliert integrierten Anbau setzt und sich strengen Umweltschutz-Richtlinien verpflichtet. Das Netzwerk übernimmt dabei Verantwortung für MitarbeiterInnen sowie Geschäftspartner und engagiert sich in verschiedenen sozialen Projekten regional und überregional.